2016-11-07

#703 - WMDEDGT november 16

da frau brüllen wie jeden monatsfünften wissen will, was wir am fünften so machen oder gemacht haben, kommt hier meine mal wieder völlig unspektakuläre version.

gegen neun kroch ich aus dem bett und folgte dem üblichen morgenablauf: grobe morgendliche erst"verschönerung" mit nassmachen, anziehen, augen-einbau (=kontaktlinsen) und haare bändigen, dann kaffeemaschine anwerfen und währenddessen die erste runde katzenfutter auf die gierigen genossen verteilen.
frühstück mit dem gatten, das diesmal neben dem obligaten spiegelei eine halbe dose sahne-rahm-pure-fettigkeit-schmackofatz-quark mit apfelgelee enthielt. danach lasen wir beide ein bisschen im internetz herum und dann ging es an die gartenbuddelei.

am letzten wochenende waren bereits die gehassten thujen aus dem garten raus- und diverses neues grünzeug reingekommen, dazu sollte der garten winterfest gemacht werden. also bewaffnete ich mich mit ner schaufel und der schubkarre, verteilte noch große mengen kompost auf den frischen und den alten pflanzen und schnitt hie und da trockenes gesträuch ab. dazu hörte ich element of crime und dachte an frau wortschnittchen und daran, dass das aber so was von ein element-of-crime-monat für mich ist. herrn regers melancholisch-hintersinnige texte warfen also quasi ein freundliches grau auf alles. blöderweise schloss sich das wetter der freundlichkeit nicht an: aus dem nieselregen wurde am frühen nachmittag regen. gegen halb zwei wurde der so stark, dass mir das wasser aus den haaren lief und ich abbrach, um nicht in schlammmassen zu ersaufen. ein bisschen kreppte mich das schon, denn ich wäre mit dem garten gern am sa. noch fertiggeworden.

dann aß ich mit dem gatten zusammen eine kleinigkeit und vernichtete einen weiteren liter kaffee. wegen des dreckigen stresses der letzten wochen wühlte aber noch die unruhe in mir wühlte. so was bekämpfe ich am besten mit bewegung. und so entschied ich, trotz des regens rennen zu gehen, und startete gegen halb vier. nach einer halben stunde waren mir die beine aber so schwer, dass ich aus der laufrunde eine zügige gehrunde machte (und während derselben eine gute weile am kalauer "bin ich jetzt, während der gehrunde, ein gehrundium?" herumdachte).
nach insgesamt anderthalb stunden und bei einbrechender dunkelheit war ich wieder daheim, hielt mich eine weile unter die heiße dusche und begann dann mit den restaurierungsarbeiten für die abendliche einladung.
der gatte fuhr währenddessen los, das geburtstagsgeschenk zu holen.
kurz nach sieben gingen wir zu nachbars, wo wir zur geburtstagsfeier eingeladen waren. wir saßen in einer sehr netten runde, aßen gut und die, die tranken, tranken auch gut, und unterhielten uns ganz prächtig. gegen elf begann aber mein bauch zu rumoren, und so brachen wir gegen halb zwölf auf.

kurz nach zwölf lag ich im warmen bett.

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