2016-07-25

#681 - flasche leer

ich bin sehr, sehr kaputt.

das we war wie üblich viel zu kurz, wenn auch durchaus schön. aber ich bin weder körperlich noch seelisch richtig fit, und dazu das heutige waschküchenwetter, knapp 30 grad und extrem schwül – da häng ich rum wie ein schluck wasser in der kurve.

dazu die nachricht vom suizid eines sehr geschätzten blogger-twitterer-social-media-menschen. ich kannte ihn nicht persönlich, trotzdem trifft mich diese nachricht tief. dazu die katastrophen der letzten tage ... *seufz* für mich schwer zu ertragen, daher schotte ich mich weitgehend ab.

und schließlich plagen mich mal wieder überlegungen zum err. und zwar hat er sich vor etwa einem jahr einen rottweiler zugelegt. weil man einen wachhund für das neu-werdende haus haben wollte. so weit, so verständlich. nun ist aber der err. nicht in der lage, unfallfrei für sich selber zu sorgen, geschweige denn einen so großen und gefährlichen hund so zu erziehen, dass von dem keine gefahr ausgeht. die emm. war anfangs sehr engagiert, aber dann zoffften sich die emm und der err mal wieder, und auch das leben einsnull war ausreichend voll mit action. sprich, auch sie kümmert sich nicht mehr nennenswert. kein wunder, sie ist dank neuem job selber gut beschäftigt und meiner vermutung nach auch nicht bereit, sich um den schwierigen hund zu kümmern. warum sollte dieser job auch an ihr hängenbleiben. nicht ihr zirkus, nicht ihre affen, oder so.

am sa.-abend waren wir zur geburtstagsfeier bei den beiden, und da erzählte der err. so ein paar schwänke, bei denen es mir sehr, sehr kalt den rücken runterlief. die konstellation ist eine tickende zeitbombe, bzw. der unerzogene und damit nicht berechenbare rottweiler ist eine.
die katastrophe ist im prinzip bereits in der pipeline. es ist nur eine frage der zeit, dass der köter sich mal einen radfahrer oder eine sonstige beute zur brust nimmt. und wie das bei einem 40-kilo-rottrüden ausgeht, mag ich mir lieber nicht ausdenken.

ich möchte den err. gern zwingen, sich ordentlich um den hund zu kümmern, weil ich es mir nicht verzeihen würde, geschähe etwas und ich hätte nichts getan.
aber wie? mein aktueller impuls ist das veterinäramt. die können hart zuschlagen und tun es auch. aber es ist halt auch gleich ein grober schuss vorn bug.

hoffentlich hat der gatte eine gute idee zu dem thema. wenn ihm nicht bis zum 18. august was eingefallen ist, dann werde ich meine sorge dem vet.-amt vortragen, wenn die meine katzenhaltung prüfen kommen. auch wenn ich es gar nicht gern mache.

seufzend back to work.

PS: und die falsche nummerierung der blogposts hab ich auch gleich mal wieder gradegekloppt.

1 Kommentar:

mayhem hat gesagt…

Bzgl Rottweiler: Ich lese das jetzt erst... für den Fall, dass noch nicht gehandelt wurde:
Zumindest in dem Bundesland, in dem ich residiere, kann man bei Verdacht auf Vernachlässigung o.Ä. die Situation anonym dem Tierschutz melden, woraufhin jemand anrückt und sich die Sache mal sehr, sehr gründlich anschaut.
Wenn persönliche Ansprache nicht funzt oder keine Option ist, wäre das eine mögliche Alternative.
Kampfhunde können wunderprächtige Zeitgenossen sein (mir kam so manche Promenadenmischung, oder auch der ein oder andere Schäferhund, schon deutlich gefährlicher vor), es kommt halt sehr darauf an, wie ihre Bezugsperson mit ihnen umgeht...und das scheint im vorliegenden Fall ja eher ungut zu sein.