2015-07-20

#613 - ich hätte bitte gern verlängerung ...

... des gehabten wochenendes. (nix neues.)

weil ich statt der geplanten maximal anderthalben stunde den gesamten, sonnig-heißen samstag im x-schen büro zubrachte, um die dämliche statistik zurechtzuzimmern.
das funktionerte am ende nicht mal ohne hilfe, sondern erforderte noch die mitwirkung der chefin. die allerdings diesmal a) wirklich schnell hilfreich und b) (jetzt kommt's!) dankbar für mein tun war. da war ich ganz platt.

das änderte allerdings nichts daran, dass in den auswertungen des AG dringender handlungsbedarf besteht. mit den ganzen stoffmengenstatistiken aus den modulen fahrzeugwaage, containerdienst und eANV des kann-alles-programm bekomme ich keine brauchbare auswertung darüber, welches material woher gekommen und wohin es gegangen ist. stattdessen muss ich aus dem modul faktura drei unterschiedliche listen herauszerren, in diesen dann noch diesundjenes daunddorthin verschieben – bzw. löschen – und daraus dann die auswertung nach stoffart gemäß einem bestimmten code machen.
das ist doch mist. es dauert endlos und bindet viel zu viele kapazitäten.

immerhin habe ich den liebsten gatten der welt diesmal nachdrücklich genug auf das problem aufmerksam gemacht, sodass – sogar in absehbarer zeit! – abhilfe geschaffen werden soll. daumen sind gedrückt.

ob diese liste nun das ist, was mein freund, der amtmann err, haben will, das weiß allein der wind amtmann err.

als ich gegen 18:00 das büro verlassen konnte, war draußen regen aufgezogen.

gestern nun hatte ich die möglichkeit, den tag wie gewünscht zu verdallern, und das habe ich auch ausgiebig genutzt :D war das schön!! zwei drei liegengebliebene dinge fix wegerledigt (ja, vier stunden fallen da unter „fix“). danach radfahren, open-air-kaffeetrinken, ein bemerkenswertes gewitter von der seite besichtigen (korrektur: eigentlich waren es zwei gewitter, die sich da im l.-schen zentrum über dem e.-kanal zusammengebraut hatten, das eine links, das andere rechts) und sehr schnell und am ende wassergekühlt heimfahren.
wir fuhren unter dem zweiten gewitter her, und es war beeindruckend, wie genau die grenze zwischen der kühlen und der wärmeren luftmasse zu fühlen war. auf den ersten 10 km der rückfahrt war es bereits so kühl, dass ich sehr hoffte, nicht nasszuwerden - ich hatte keine jacke dabei und hätte dann sehr gefroren. auf den zweiten 7 km dann war es noch knapp 30 °C warm. da brachte der dann einsetzende starkregen eine sehr willkommene dusche :D
erfreuliche erkenntnis dieser runde: ich bin mittlerweile in der lage, den lieben mann auf mittel- und langstrecken tempomäßig kaputtzuspielen, solange die strecke nicht zu technisch ist. yay! :D

zum abschluss des sehr schönen tages fuhren wir abends ins kino und guckten uns den neuen terminator an. lieblingsspruch: „ich bin alt – aber nicht veraltet!“ und die vielen lacher vom schwarzminator, natürlich.
insgesamt ein schöner actionfilm, der den winkenden zaunpfahl am ende nicht gebraucht hätte.

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