2015-07-13

#610 - freitag: njuhs from ze kätt kings und arbeitsames

der freitägliche tierarzttermin mit den vier jungs verlief insgesamt weniger stressig als erwartet.

für den transport hatte ich den ganz großen kennel und die kleine etransportbox bereitgestellt. die beiden puschels und tibby kamen in den kennel, simba in die box, auf dass es keine raufereien in der enge geben sollte. funktionierte reibungslos. was mich schon mal freute. der sperrige kennel war zwar mit 3 katern richtig schwer. aber zu zweit ließ er sich auch okayisch tragen, und wir mussten glücklicherweise auch keine ewigen strecken zurücklegen. der vater war superpünktlich da und wir sechs superpünktlich in der ta-praxis. ein guter start :)

das impfen selber war bei keinem der vier katzkerle problematisch, das haben sie vermutlich nicht mal richtig bemerkt. auch der checkup war ohne besondere vorkommnisse - die ärztin lachte bei blue sehr darüber, dass der so laut schnurrte ob der vermeintlichen bekuschelung, dass sie das herz nicht ordentlich abhören konnte. find ich klasse.
das blutabnehmen war - nun ja, eine zwangsmaßnahme halt. wenig erfreulich für die jungs.
aber: diese „zwangstasche“, in die sie gesteckt wurden und aus der nur der kopf und die zum blutabnehmen erforderliche pfote rauslugen, das ist schon eine sehr praktische erfindung. sie haben einfach keine chance mehr auf ernsthafte gegenwehr, es ist für alle beteiligten deutlich gefahrloser, und insgesamt geht es auch schneller, als wenn man sich windende, schreiende und wild kämpfende katzen bändigen, das bein ruhig halten, ein röhrchen drunter halten und ggf. noch mit dem stauschlauch hantieren muss.
die jungs protestierten zwar sehr, aber am ende funktionierte alles okay-ish. dass man hernach eine weile beleidigt sein würde, hatte ich einkalkuliert.

wieder daheim, schossen die vier beleidigten herren wie pfeile aus den zwei transportboxen. wenig später erklang aus mehreren ecken des hauses das schrapen rauher katzenzungen auf den pflastern, die die kompressen auf den blutentnahmestellen hielten. bereits nach einer viertelstunde saß tibby wieder schnurrend auf meinem schoß. die anderen folgten nach und nach. sogar klein-napoleon simba, dem ich eingeschnapptsein bis inkl. samstag unterstellt hatte.
katzenliebe. *hach*

das ergebnis des mittagsausflugs: anderthalb stunden zeit gebraucht, vier nur sehr temporär beleidigte katerjungs, ein hundemüdes ich, und siebenhundert euro weniger aufm konto. (hundertzwanzig für 4x impfen, zwohundert für 4x blutbild, dreihundert für 2x barfer-blutbild, rest für untersuchung und kleinzeugs. teuer, aber dringend nötig. ich hoffe, dass die tier-krankenversicherung wenigstens einen teil davon übernimt ... mal sehen.)

mein müdes ich setzte sich gg 14:00 auch brav an den rechner. ich stellte aber rasch fest, dass ich so müde gar nix reißen würde. also legte ich mich aufs sofa mit dem plan, die übliche dreiviertel stunde zu schlafen. normalerweise werde ich dann von allein wach, oder es weckt mich ein kater. (woher die die genaue zeitmessung bekommen, frag ich mich nach wie vor.)
als ich wieder wach wurde, lag tibby leise schnurrend vor meinem bauch - und es war 16:00 uhr durch.
tja nun :D da war es also offensichtlich nötig.
mit minimal verspätung setzte ich mich dann an den schreibtisch – und war nach nochmaliger lektüre des schreibens des amtmanns Err auch in nullkommanix auf hundertelfundneunzig.
schnaubend riss ich die entsprechenden ordner auf und hackte wild auf die tastatur ein. und siehe: die garstige hausaufgabe war (auch dank bereits erledigter, ausführlichster vorarbeit) noch am freitag abend und erfreulich schnell erledigt. die fehlenden reste kamen heute vormittag dazu. nun ist wieder amtmann Err am zug.

die begeisterung bekam aber flugs einen dämpfer, als ich meinem allerlieblichsten gatten mitteilte, dass der sa. nun doch zur freien verfügung stünde. und er dann ganz kleinlaut meinte, ähm, nun ja, er habe aber den enkel da ... *hrrrRRRRRRMPF!!*
oh, da war ich gleich nochmal erheblich angefressen! aber nun, es nützt ja nix, über verschüttete milch zu jammern. also knuckerte ich noch ein bisschen vor mich hin und überlegte mir ein alternativprogramm.

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