2015-01-26

#570 - home, sweet home

nachdem die urlaubsplanung wegen einer maschinenhavarie in des gatten firma kippte, beschloss ich, trotzdem wenigstens für das wochenende zu lieblingsschwester und schwager gen münchen zu reisen.

war DAS erholsam!!

am fr. essen bei einem spektakulär guten thai (den namen muss ich nochmal erfragen, seufz), wo ich bei einem grüne-mango-salat gelegenheit bekam, meinen kulinarischen mut zu testen. die supernette bedinung fragte noch "mit krebs?", oder zumindest etwas, das phonetisch wie krebs klang. es stellte sich heraus, gemeint waren krabben.
rohe.
ein sehr intensiv jodiger geschmack, für mich zu gewöhnungsbedürftig - wie man sieht, nicht mein ding.
der salat selbst und alles andere war aber richtig, richtig gut.
am sa hatte die lieblingsschwester orchesterprobe und war tagsüber abwesend. für mich waren faulenzen mit dem schwager inkl. etlicher quizduelle, ein vergessenes medikament und vit. d. besorgen, literweise tee saufen, mittagsschlaf und abends noch mal essen angesagt. auch dieses (beim italiener: il cigno) war ganz wunderbar, und wir rollten lachend und schwatzend heim.

am so. hatte der schwager einen kurs, und schwesterlein und ich verbrachten den tag redend, wieder VIIIIIEL tee trinkend und insgesamt extrem entspannt. das kleine plüschpferd und madame miezs lieblingsspielzeug wurden erfolgreich "operiert". nun sind beide wieder heil, flat eric hat einen neuen unterkiefer. ich freu mich riesig.
es ist bemerkenswert, wie sehr mich bei der lieblingsschwester sofort das urlaubsgefühl befällt. offensichtlich habe ich mit der fahrt alles richtig gemacht. danke, liebe lieblingsschwester!!! <3333 p="">
die rückreise war allerdings eine üble quälerei. das war die zweitschlimmste tour, die ich jemals gefahren bin: die gesamte strecke, etwa 500 km autobahn in dichtem schneetreiben und mit überwiegend heftig schneematschiger straße. blöderweise waren die reifen des panzerkreuzers im prinzip fertig. sie wären noch am fr getauscht worden, aber dann hätte ich erst 2 h später starten können. und mit solchem dreckswetter habe ich einfach nicht gerechnet. stellenweise gingen in 5 cm schneematsch nur 50-60 km/h - und die sicht war unterirdisch. es schneite in dicken flocken, und wenn die scheinbar waagerecht auf einen zufliegen, fährt man wie in einem schneetunnel. weil der schnee aber wegen der temperatur extrem nass war, klebte er auch auf den sensoren des autos, unter anderem auf der von mir sehr geschätzten abstandsmess-sensorik. die abstandsregelung und der tempomat fielen nach kurzer zeit aus - so hässlich! grade wenn die sicht so schlecht ist, genieße ich es sonst sehr, den maximalen abstand zum vordermann einzustellen und die elektronik ihr werk tun zu lassen.
zwischendurch schwenkte das schwere gerät auch mal kurz den hintern, als ich in ein dickeres schneematschfeld hineinfuhr. meine güte, so einen adrenalinstoß brauche ich auf längere sicht nicht wieder!!einself1!wenn da etwa zwei tonnen beherzt über die hinterachse schieben, wird es einem schon sehr anders. an der stelle hat sich das fahrsicherheitstraining bereits bewährt - keine hastigen und vor allem keine großen lenkbewegungen sind in dem fall eine verdammt gute idee.

am ende wurde jedoch alles gut, und ich langte nach etwas über 5 stunden trotz allem wohlbehalten zuhause an. ganz kurz hinter dem kreuz rippachtal hörte es auch komplett auf zu schneien, und hier liegt nix! kein krümel, keine einzige flocke, nüscht! sehr bemerkenswert.

der gatte hatte wirklich und buchstäblich 5 min nach meinem eintreffen die steaks fertig, und so konnte ich die gruselfuhre bei einem guten essen und einem ausführlichen urlaubsbericht ausklingen lassen. 

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