2014-08-18

#539 - kurz, vermischt

das neustart zieht sich. die hühnerschreck-eigenen motoren zünden nicht oder nicht gleichzeitig oder einer zündet zu früh und dann kann ich grade nix notieren und der ganze schöne impuls ist vergessen, wenn ich an was zum schreiben komme.
immerhin ist die neue url gesichert, die erste kontaktanbahnung ist geschrieben die erste kontaktaufnahme war erfolgreich. schön. nun muss es nur mit dem angepeilten projekt was werden. aber ich beschrei mal lieber nix, da befällt mich jetzt doch spontan der aberglaube. (jedenfalls ein bisschen.)
auch bemerkenswert: die nunmehr-ex-firma realisiert, dass ich doch nicht „nix“ gemacht hab. ein pyrrhussieg. zahlen tun sie deswegen aber trotzdem nicht. egal, wie oft ich bettele, es kommt nichts. rien, nothing, nada, niente, nitschewo. nächste woche, morgen, dann. dann aber ganz sicher.
es ist zum kotzen.

ja, leckt mich doch.

ehrlich, wenn es nicht meinem lieben angetrauten auf die füße fiele, täte ich ein paar denen sehr unangenehme dinge. für mein seelenheil nicht übermäßig schön, weil ich sie als erpressung empfände (formaljuristisch hätte ich jedoch recht – hallo, herr pyrrhus, Sie schon wieder?), aber vermutlich wirkungsvoll.
die alternativen: a) weiter warten (unschön fürs konto), b) forderung an ein inkassounternehmen verkaufen. ich liebäugele mittlerweile sehr mit b.

der kurztrip zu den müttern war schön, sehrsehr anstrengend (was zu erwarten war), und wir haben auch etwas wichtiges für später geklärt, was mir zunehmend sorgen machte.

der nachmittag mit der freundin war ebenfalls sehr schön, auf dem balkon sitzen, in supernetter gesellschaft, über gott&die welt reden, auch mal den frust rauslassen können, das war richtig erholsam. ich hätte jedes mal aufs neue gern mehr zeit (gehabt) in berlin.

der 1. hochzeitstag war auch ganz wunderbar und brachte eine neue mitbewohnerin. mein lieber j. mit seinen wahnwitzigen geschenken immer! *hach*
der neuzugang also: ein junger serval. also eine „sie“. zuckersüß, die kleine, mittlerweile taut sie auch immer weiter auf und erobert sich ihr neues revier. mit den vier residenzkatern hier arrangiert sie sich zunehmend, also mit dreien. simba ist sehr ängstlich, ich fürchte, der arme kerl wird noch eine weile brauchen, bis er wieder sein gelassen-königliches selbst ist.

in dem zusammenhanb (tierische mitbewohner) heute früh gelernt bestätigt bekommen: dass barf (eigentlich: biologisch artgerechte rohfütterung) sein apronym durchaus verdient: beim wegräumen von futtertier-eingeweiden befiel mich das dringende bedürfnis zu ko**en (engl.: to barf).
aber was tut man nicht alles für die lieben plüschkinder.

auch der behörden-hiphop ist gestartet. ein exot (und als solcher gilt der serval) muss behördlich gemeldet werden, man muss passende haltungsbedingungen und sach- und fachkunde nachweisen. meldung ist erfolgt, umwelt- und veterinäramt werden wohl in letzten quartal hier aufschlagen, und auch die sach- und fachkunde sollte mich nicht vor unlösbare probleme stellen.

am sa. eine grandiose winterjacke gefunden und aller vernunft zum trotz gekauft. auch am tag danach hab ich keinen kaufkater bekommen. ein gutes zeichen. passend dazu bricht ja auch grade der herbst aus: wir haben 14 grad, sturm und regen. am 18. august. ich sitze mit body und softshell-jacke am rechner und hab trotz grade weginhaliertem schokodessert immer noch kalte finger. meh.

ich fürchte, da werd ich mir wohl auch das winterkilo demnächst (mithin 8 wochen zu früh) anfressen müssen. tja nu, was soll's frieren, möchte ich auch nicht. mal sehen, was die kommenden wochen bringen. es ist ja schnell drauf und auch schnell wieder runter.

und dann die mtb-session gestern. nääääj, watt n spaß! (nicht.) die trails sind farblich markiert, zum einen der auffindbarkeit wegen (die war super), zum anderen auch, um schwierigkeiten anzuzeigen. zumindest sah das so aus. und das war eher mindergut gelungen. der grüne trail hieß sinngemäß schnupperkurs, und dann gab es noch je einen blauen, einen roten und einen schwarzen.
also wählten wir blau. denn wenn ich blau fahre, dann nehm ich – in anlehnung an alpine skipistenmarkierungen – an, dass das auch für nen anfänger fahrbar wäre. mitnichten. von den 12 km gesamttour bin ich vermutlich etwa 5 bis 6 km zu fuß gegangen. boah, was war ich danach geladen! aber die jungs bekommen da auch noch nen kommentar von mir. möglicherweise bin ich ja nicht der einzige fahrtechnik-noob, der sich ungern die ohren brechen möchte.

so, und jetzt geht es wieder an android-gefrickel.

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