2014-04-29

#528 – ostern II (mehr „plühmschn!“-content)

am so. und mo. waren trotz der ermahnung der schwiemu blasphemische tätigkeiten angesagt, wir taten was an haus, rädern (der gatte) und garten (ich) und fuhren außerdem noch zwei schöne mtb-runden.
am so. hatte ich vor, die großen beete mal gründlich von unkraut zu befreien. ich hatte nicht mehr so richtig einen überblick, was von all der wuchernden biomasse nun von mir gesät/gepflanzt und was eigentlich dort nicht erwünscht war.
also legte ich eine große wühl-session ein. zunächst mit einem kleinen hand-grubber und auf allen vieren. aber nach dem ersten beet stellte ich fest, dass mir das viiiiiiiiiiiel zu lange dauerte, und griff mir die langversion mit stiel und eine hacke und rodete den restbestand. erfolgreich. knapp drei stunden später waren alle beete wieder schick, der gatte begeistert und ich platt wie ne sportmütze. ich habe insgesamt zwei schubkarren voll biomasse ausgerupft, im katzengehege den löwenzahn und die brennnesseln bekämpft und war anschließend sehr zufrieden mit dem ergebnis. schade, dass die freude daran so vergänglich ist (am vergangenen we, also eine woche nach ostern, habe ich bereits wieder einige biomasse gerodet). andererseits: ich kenne keine tätigkeit, die so schnell vergänglich ist und mir trotzdem so viel spaß macht. putzen güldet nich', denn putzen kann ich nicht ausstehen ;)

am rande und nebenbei: schwiemus bemerkung „sowas macht man nicht in der osterwoche“ fand ich ausgesprochen befremdlich. warum soll bzw. warum darf ich an einem feiertag einer religion, die nicht meine ist, nicht im garten was tun? mag sein, dass das christentum sozusagen der teppich ist, auf dem ich mich bewege. aber es geht hier um vorschriften einer organisation, an deren regeln ich auch sonst verschiedentlich anstoß nehme. (abgesehen davon, dass z.b. der karfreitag in verschiedenen anderen, ebenfalls christlich geprägten ländern ein ganz normaler arbeitstag ist.)

und jetzt vorhang auf, film ab für noch mehr blümchenbilder. 

pracht am wozifenster 

pracht am wozifenster  – detail

unterpflanzung unter der magnolie

gesammelte werke mit schubkarre

man beachte das säuberlich gejätete beet
 
farbenpracht

noch mehr farbenpracht und fransen 


„türkische“ oder lilienförmige tulpen – mit spitzen blütenblättern. (jetzt verstehe ich diverse illustrationen aus dem arabischen raum, das sind tulpen!)

meine lieblinge „strike me pink“, „black parrot“ und „dance line“

snow crystal und gavota (vermutlich)

das besondere an dieser tulpe ist die fehlende wachsschicht auf den blütenblättern. deswegen glänzen die so satt.

1 Kommentar:

Georg B. Mrozek hat gesagt…

"deswegen glänzen die so satt." - stimmt, sieht aus wie Samt. Schön isse!