2013-05-21

#481 - lose gedanken

die blogfrequenz sinkt mal wieder. das leben 1.0 sorgt für genug zu tun.
das, was mir zwischendurch durch den kopf schießt, ist zu unausgegoren, um es direkt in die tasten zu hauen. wenn es dann eine weile "zum reifen" im entwurfsordner gelegen hat und ich noch einmal drüberlese, denke ich oft "och nee" und lösche es wieder.

nun ja.

der erste ü10-job (ü10: kurz für "übersetzung" – ü+10 folgende zeichen), das flugzeughandbuch, ist weitestgehend fertig. ich warte noch auf input der korrekturleserin und die technischen anmerkungen meines "beraters". allerdings: die luft halte ich bis dahin nicht an ...
wie es dann mit der fertigen datei weitergeht, weiß ich immer noch nicht *knurr*. also werde ich übers übersetzen hinaus keinerlei weiteren handschlag daran tun, denn im zweifel ist das für die katz und für lau. heißt: den text nur noch fertig machen und dem flieger dann schicken. wird auch zeit, dass ich damit fertig werde ...
insgesamt hat der job viel spaß gemacht. er war aber auch (wie erwartet) sauschwer. viel gelernt, viel spaß gehabt, wenig verdient. unterm strich: hat spaß gemacht und wird unter "viel gelernt" verbucht, sonst tut die finanzielle seite zu weh.

nun sitze ich am nächsten job, der auch spaß macht, einigen erkenntnisgewinn bringt und ganz ooookeh bezahlt wird. reich werd ich damit nicht, aber es schult die fähigkeiten, ich "komm wieder rein" ins übersetzen, und der kontakt zur agentur ist reaktiviert.
außerdem reaktiviere ich verloren geglaubte kenntnisse: übersetzen vom blatt (bzw. hier: vom bildschirm) geht wunderbar schnell, schont das wehe handgelenk und macht am heimischen rechner auch spaß. der büro-pc ist zu langsam für den ressourcen fressenden „zwölften drachen des natürlichen sprechens“.

warum ich mich aber dermaßen schwer damit tue, die fast fertigen jobs zu beenden, weiß der himmel (oder wer sonst auch immer für derlei zuständig ist).

der b'day neulich (also meiner) war sehr schön! ich hab mich gefreut, wie viele leute an mich gedacht haben (zwei "ausfälle" (deren einer: jbob) haben mich doch nennenswert betrübt). nun arbeite ich peu à peu meine mailschulden-mit-danksagung ab. das führt erfreulicherweise zu einigen reanimierten kontakten.

dann wird die planung der großen feierlichkeit anfang september gerade kippelig. das wurmt mich sehr, dieses ewige hin und her! aber was soll's, meckern hilft nicht.

und schließlich war das lange wochenende ein sehr schönes. die lieblingsschwester war zu besuch, die stadt war schwarz, die tage waren warm (mostly) und die leute entspannt. ich bin ein paar meter motorrad gefahren (yay!! es macht spaaaaß! sollte ich viel öfter machen ...), hab geguckt und wurde beguckt (ganz in weiß in einer ganz schwarzen menge), gefaulenzt, gelesen, sachen gekauft und es mit erholung versucht.

kleiner wermutstropfen: die vergangenheit (lies: die erinnerungen ans 2010er wgt mit jbob) ist zeitweise lebendiger als ich das gern hätte, und so war es sicher nicht so verkehrt, dass ich mich nur sehr am rand unter die schwarzen massen mischte. vielleicht kommendes jahr. man wird sehen.

und nun back to work.

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