2012-05-20

#402 - was man braucht ...

schon wieder eins dieser wochenenden ...
der plan war „auf-/umräumen der diversen räume, die vom umzug-im-haus betroffen sind“. dabei hatte meine mutter hilfe zugesagt, anreise am mi., abreise am mo (also morgen).
dann erfahre ich am mo, dass eine liebe verwandte aus alaska ausgerechnet an diesem we in der gegend ist. dann will der vater - wenig erstaunlich - mit mir und ihr zusammen die zeit verbringen, die sie hier wäre. er ist höchlich angefressen, dass ich direkt sagte, dass ich mich nur kurz einbringen kann, wegen mutter hier und räumen usw. (außerdem ist der vater immer noch fürstlich unentspannt, wenn er von ihr hört. ist ja auch total verständlich, wenn man bedenkt, dass sie vor zwei jahren erst „silberscheidung“ hätten feiern können ... *kopf > tisch*)
dann ist der do. ein irre arbeitsreicher tag - aber das von mir auf 3 tage angepeilte pensum ist abends bereits erledigt. und wir auch.
am fr weiteres räumen (immerhin in ruhigerem tempo), nachmittags sport und stadtbummel, abends wunderschön essen beim werner. (und zu viel wein für mich. ganz blöde idee ...).
am sa. früh erfahre ich, dass die liebe verwandte einen schlafplatz braucht. an sich kein problem - aber die stressige art und weise, die ist anstrengend. so hauruck-aktionen vertrage ich im moment ganz schlecht. das timing ist echt beschissen nicht gut.
und am abend, nach einem irre arbeitsreichen tag, wird mutti bei freunden von dem hysterischen köter einer der anwesenden gebissen, in gesicht und am arm. blut, notaufnahme, mehrere stiche, antibiose, das komplette programm. es werden narben zurückbleiben. heute früh stellen wir fest, dass auch ihre brille einen fetten kratzer im glas (!!) hat. dann die sorge, ob der hund tollwutgeimpft ist. (ja. ist er zum glück.) ich erfahre das, als ich spät vom essen mit dem vater und der verwandten heimkehre. allerdings erfahre ich es glücklicherweise von der mutter selbst. ihr steht der schreck noch im gesucht, aber sie ist soweit okay und muss nicht ins krankenhaus. allerdings täglich zur kontrolle.
(der vater ist während des abends mit der verwandten sein „alleinunterhaltsames“ selbst - sprich, er redet laut, viel und lange und ... ach, egal.   dazu fußball-lärm vom benachbarten freisitz. fazit: weniger unterhaltsam als möglich, dafür anstrengender als nötig.)
die verwandte trifft etwas später bei uns daheim ein, alle sind ziemlich erschüttert. wir reden noch eine weile und fallen dann alle todmüde ins bett.
ich schlafe schlecht und träume noch schlechter.
heute dann die verwandte verabschiedet. ich zeige ihr den see und die schwimmende kirche und lasse mir erzählen, was sie, ihr mann und ihr sohn im moment grade tun. leider hat sie noch 300 km fahrt zur nächsten station ihrer deutschland-tournee vor sich und bricht bald auf.
mittag essen bei schwiemu-jpat (sofern denn ... ach, egal), weiteres räumen und schrankaufbau. am späteren nachmittag rennt jpat ununterbrochen durch die gegend, seine beiden jungs brauchen permanentbespaßung wegen weil wasweißich. er verschwindet ohne vorwarnung, es findet keinerlei absprache mit mir/uns statt, wann er wo ist und wie das (also sein) programm ist. fühlt sich nach warteschleife an, was nach den ereignissen des vortages besonders gut kommt. (lies: ich bin hochgradig genervt.)
gerade eben dann als krönender abschluss: grillen mit dem c. und el gordito nebst freundin. nota bene: mutter ist verletzt, fühlt sich nicht gut und der schock sitzt noch ziemlich tief. ich bin geschafft, dünnfellig und auch ziemlich neben der spur. wir beide hätten gern einen _ruhigen_ abend verbracht.

morgen fahre ich sie mit ihrem auto nach berlin und kehre mit dem zug nach l. zurück. dazu handwerker ab null-achthundert in der früh.

gnah.

Kommentare:

mayhem hat gesagt…

ohje... gute besserung deiner mutter, und hoffentlich etwas entspannung für dich!

hühnerschreck hat gesagt…

danke dir ... das mit meiner entspannung dauert noch was. mal sehen, ob ich nun zu pfingsten wie geplant rauskomme, bisher steht noch alles auf kippe (wieder mal).

gnah.

hühnerschreck hat gesagt…

aber meiner mutter geht es bereits besser, es hat sich dank hervorragender pflege (kühlenkühlenkühlen) und guter reinigung und antibiose nix entzündet und die schwellung geht bereits sichtbar zurück. sieht also "nur noch" aus wie nach einer zahn-op ...