2012-05-06

#397 - should i stay or should i go? is mir grade wurscht.

in den kommenden wochen blühen mir mehrere größere "subbotniki". am nächsten daheim-we werden mein ehemaliges büro unterm dach und die galerie aufgeräumt, auf der derzeit mein heim-arbeitsplatz steht. es stehen etliche kartons mit bürokram und "zeux" herum – die muss ich sichten und (an einen trockenen ort) verräumen (bürosachen, unterlagen, bücher, lieblingszeux) bzw. aussortieren und ggf. wegwerfen (restliches zeux).
das ist sinnvoll: bleibe ich hier, ist alles ordentlich verstaut. gehe ich, muss ich weniger mitschleppen und einräumen.

außerdem steht die suche nach einem richtig großen schlafzimmerschrank an. auch das ist sinnvoll: bleibe ich, gibt es eine  kluge innenausstattung, wie ich sie schon immer gern gehabt hätte. gehe ich, kann ich völlig schmerzfrei meinen schönen holzschrank mitnehmen – und eine tonne guter ideen, wie die inneneinrichtung eines gut geplanten (evtl. begehbaren) schrankes in der neuen behausung aussehen kann und evtl. auch, wo ich was herbekomme. erste ideen hat mir tante internetz bereits geliefert.

gegen das umräumen der bücherkartons wehre ich mich dagegen. bleibe ich hier, räume ich die rund 700 bücher in einer session richtig auf. dazu werde ich mir vorher ein brauchbares ordnungssystem einfallen lassen, um nur einmal wie ein affe an der riesigen bibliothekswand rumturnen zu müssen.
gehe ich, werd ich einen dreck tun und die schweren dinger „raus ausm karton – ruff uff de leiter – ganz nach oben ins regal – wieder zurück in einen karton“ räumen. das passiert dann in meiner neuen behausung – siehe oben, in einer session und – hoffentlich – auch nur einmal zu machen.
nun muss ich nur noch eine gute lösung (er-)finden, wo ich die bücherkartons derweil lagere. und vor allem: wie ich an den inhalt trotzdem ohne verrenkungen rankomme, denn ich hatte natürlich meine lieblinge (comics vollständig, sci-fi fast vollständig) mit in der interimsbutze. ergo sind die jetzt im karton und schlecht erreichbar.

btw: falls einer meiner geschätzten leser eine gute idee hat, wie man 700 bücher sinnvoller sortieren kann als aktuell – immer her damit. im moment trenne ich nach sci-fi, comics, bildbänden, kinderbüchern, e-literatur und u-literatur. alle jeweils alphabetisch nach autor sortiert. das ist aber suboptimal, weil das derzeitige bib-regal ca. 4 m hoch und 6 m breit ist: oben komm ich nur mit klettern ran.
ersatzweise würde es in einer neuen behausung meine lieblings-ik.ea-regale exped¡t geben. darin ist das sortieren deutlich einfacher, weil ich (zwerg) keine blödsinnigen kletterorgien machen muss. da kann ich relativ einfach je eine regalreihe den jeweiligen genres widmen, die großen bildbände bekommen ein extrahohes fach spendiert, und alles andere wandert alphabetisch in das zweite regal, färdsch.

schließlich wird das derzeitige schlafzimmer in einen anderen raum verlegt. wodurch ich nun doch eher als gedacht zu einem brauchbaren bad komme (mit wanne! :D ) das betreffende zimmer muss vorher gestrichen und es muss diverses badmobiliar besorgt werden. beides ist auch eher eine anstrengende aufgabe – aber dermaßen profitabel in puncto wohn- und lebensqualität! gehe ich, nun ja, dann konnte ich bis dahin wenigstens  noch eine weile ein funktionierendes bad nutzen, das den namen auch verdient. und kann zumindest teile eines funktionalen und dekorativen badmobiliars mitnehmen. bleibe ich, hab ich ein funktionierendes bad, das den namen auch verdient. mit dekorativem ähngterrjöhr!
übrigens: mir war in dem zusammenhang nicht klar, was es für ein gottverdammter angang ist, einen brauchbar anzusehenden kosmetiktisch zu finden (oder wie diese dinger auch immer heißen, in denen frau ihren fassadenmal-kram und haarzeugs und dergleichen verräumen kann). ich will weder barock noch landhaus noch „shabby“ (abgenuddelt ist es irgendwann von alleine! *kopf > tisch*) noch lill¡fee-prinzessinnenpink *ürgs*. fündig geworden bin ich – überraschungsfrei und erwartungsgemäß – bei profis, die kosmetikstudios einrichten. nun muss ich nur noch ein bisschen sparen, um mir das ding auch kaufen zu können.

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