2012-04-05

#377 - sonstiges

teil ii des langen posts ...

der tödliche männerschnupfen heilt langsam ab. das wurde aber auch zeit — 10 tage kranksein sind mehr als genug! dazu kommt, dass ich immer noch nicht wieder ins training einsteigen sollte, um nicht direkt wieder einen rückfall zu riskieren. gut, am we sind die wetteraussichten ohnehin nicht so grandios, dass es mich nonstop rausziehen dürfte.da werde ich ne runde aquarien bebuddeln und ansonsten im wesentlichen faul sein.

morgen sehe ich jbob, bevor der zusammen mit seiner mitbewohnerin zu deren familie fährt. ich freue mich: endlich mal wieder mehr als 2 oder 3 stunden mit ihm zusammensein zu können.

aber ein seltsames gefühl hängt mir schon an, seit er erzählt hat, dass er mit seiner mitbewohnerin (schnattchen) zu ihren leuten fährt. ich weiß nicht: ostern bei ihrer familie, das klingt mir schon sehr nach "mit dem freund (also DEM freund) die eltern besuchen", was an sich eine normale sache ist. wenn da nicht noch so eine zweit- (haupt-? neben-?) frau im spiel wäre. nämlich meinereiner.
er sagt, er habe das schon vor ewigen zeiten versprochen, und die gründe, die er anführt, klingen auch plausibel. aber ein seltsames gefühl bleibt.
im grunde wäre es für mich nicht  so wirklich sehr problematisch, wenn er jetzt doch (und entgegen allen seinen beteuerungen) etwas mit ihr hätte. sie scheint ein nettes zu sein (liebhaben muss ich sie ja nicht), mag ihn sehr und ist vermutlich "schwiegermuttis erste wahl". nicht so ein sperriges, "schwiemu-inkompatibles" biest wie ich, die noch dazu knappe 10 jahre älter ist als der schöne. (und vmtl. 12 bis 15 jahre älter als schnattchen.) außerdem wohnen sie bereits zusammen und ... äh ... kennen sich auch sonst schon ziemlich eingehend. (lies: man war bereits in der kiste, wie oft, darüber spekuliere ich vorsichtshalber nicht.) sie leben also zusammen, teilen tisch, bett (zumindest gelegentlich), katz und karnickel und den alltag; wir hingegen sehen uns selten; ich komm ihr nicht in die quere, sie mir (bislang) auch nicht, also alles easy.
theoretisch.
aber:
zum einen fehlt mir hier eine offenheit seinerseits. wenn ich, was durchaus möglich ist, gespenster sehe, gibt es an sich nix, was "offenzulegen" wäre. aber in den letzten wochen habe ich des öfteren das gefühl gehabt, dass er wahnsinnig viel nicht erzählt, was ihn aber umtreibt. und was für _uns_ wichtig wäre. wir haben eigentlich nur über motorräder, die uni und die arbeit geredet. kleinere ausnahmen (getier, erkrankung, ...) bestätigen die regel.
ich habe einfach das (bauch-)gefühl (sind gefühle nicht immer eine bauchsache?), dass es DOCH redebedarf gäbe. zumal jbob neulich-kürzlich erst wieder die "gesamtsituation" ansprach - die ja so besch ... blöd wie eh und je ist. und aus der ich ebenso wie eh und je keinen ausweg weiß, mit dem ich so wirklich leben kann und mag. (vor allem scheitert es am letztgenannten " ... und mag". blödes herzelein, blödes *grmpf*)
und zum anderen ist da das immer wieder diskutierte problem, das ich habe, wenn er andere menschen "biblisch erkennt". nach dem, was ich über ihn weiß (inkl. eigener aussagen), fällt es mir schwer zu glauben (also auch mit dem bauch und nicht nur mit dem kopf, so irgendwie), dass da schon so lange nix anderes passiert sein soll.

ach mensch, ich weiß doch auch nicht.

morgen erst mal moppedgucken.

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