2011-05-09

#271

der bodenständige, planvolle und ruhige, aber mittlerweile hochgradig eifersüchtige jpat auf der einen seite. der unbekümmerte, sorglose und extrem chaotische jbob auf der anderen, der umso heftiger in meine nähe zu rücken versucht, je mehr ich versuche, über abstand zu klarheit zu kommen - und mittendrin ich.

herzschmerz galore, wie immer.

das we war anstrengend. mutter und lieblingstante zu besuch gehabt, "fröhliches familienleben". gleich mit verpatztem start, weil ich am fr mit jbob in berlin und erheblich zu spät erst wieder in s war. eigentlich hätte dutzenderlei für den damenbesuch vorbereitet werden müssen. aufräum, saubermach, einkauf - sowas eben. was dann - dankenswerterweise - jpat erledigte, der die damen sehr gerne hat, und sie ihn. (der wunsch-schwiegersohn eben, nach wie vor.) ich dagegen im "ohne hirn, dafür mit umso mehr herz marsch"-modus, nach der erfolgreichen berlinrunde erst mal zum moppedschrauber, um für jbob ein bike ranzuorganisieren.
(der hintergrund dazu ist ja auch noch so ne sache - die ist einen eigenen post wert.)
und natürlich erst 10 minuten nach den damen in s. ankommen. das donnerwetter hatte sich gewaschen.

am sa. war ich dann mit den beiden damen in der stadt. schon nach wenigen minuten weg waren meine nerven bis zum zerreißen angespannt, weil die tante IMMER und wirklich JEDEN SATZ, den ein anderer sagt, nach 3 worten unterbricht und selber zuende zu führen versucht. da sie keine gedanken lesen kann, geht das naturgemäß öfter schief als es klappt. und grade beim autofahren kann ich genervtsein brauchen wie einen kropf. ich machte sie so ruhig wie ich konnte darauf aufmerksam, wie sehr mich das stresst. und ja, sie gab sich auch mühe und fiel mir dann nur mehr bei jedem zweiten satz nach 4 wörtern ins wort.
das ging in der stadt so weiter. nachdem sich die damen dann bei dem optiker unseres vertrauens uuuuuuuuuuuuunendlich lang aufhielten und kein ende in sicht war, floh ich für ein halbes stündchen zur blumenfreundin. dort hoffte ich auch jbob zu treffen, der mit mir in berlin war und sein portemonnaie in meinem auto vergessen hatte.
die paar minuten in seiner nähe waren mir balsam für herz&seele!

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