2008-07-22

dinge, von denen ...

grundsätzlich finde ich meinen neuen job bei sweetest höchst spannend. und die anlagen und den ganzen drumherum-kram auch.
aber ein paar arbeitsabläufe in der firma könnten mich stehenden fußes zur weißglut bringen ob ihrer ineffizienz und zeitvernichtung. meine derzeitige beschäftigung ist ein gutes beispiel. ich digitalisiere nämlich gerade einen übersichtsplan, auf dem eingezeichnet ist, was sich in der firma wo befindet. das brauche ich für meine in den kommenden wochen fällige kalkulation, was sich wie rentiert in der firma. so weit, so gut.
nun liegt aber dieser plan, wie schon gesagt, in papierform auf meinem tisch. und ist etwa 1 m² groß. womit er natürlich nicht in einem stück auf den scanner passt. und folglich in teilstücken gescannt wurde.
wenn man nun aber denkt, das scannen des großen ganzen mit identischer auflösung, wobei "nur" die vorlage jeweils verschoben wird, brächte als ergebnis scans, die man nur noch an den entsprechenden stellen zusammenfügen müsste, der irrt. blöd, dass auch ich diesem irrtum aufgesessen bin und gestern ziemlich viel zeit damit verbraten habe, die scans so anzupassen, dass die einzelstücke wenigstens in etwa zusammenpassen. was dazu führte, dass ich z.b. die breite eines teilscans von 1475 auf 1469 und danach auf 1467 und anschließend auf 1459 pixel ändern durfte, ehe die gagge endlich halbwegs passte.
und die beschriftungen sind auch nicht immer problemlos zu lesen, also hab ich das meiste auch per hand neu beschriftet.

wenn man nun bedenkt, dass dieser plan ein pc-ausdruck ist und man wesentlich zeitsparender hätte vorgehen können, wenn ich nur die datei auf mein rechnerchen hätte ziehen müssen, dann wird auch klar, warum mich diese beulenarbeit so nervt. aber gut, ein erheblicher teil des nochmal-einzeichnens wäre auch dabei nötig geworden, weil sich diverses verändert hat und noch verändern wird, so dass auch die stoffströme woanders langfließen und die vorhandenen maschinen ab-, um- und woanders wieder aufgebaut werden. also mecker ich mal nicht ganz so laut.

so, und nun werd ich mich an die rest-beschriftung machen und dann mal anfangen, die stoffströme einzuzeichnen, das wird dann zum glück wieder spannend.

und wenn dann noch die temperaturen den gefrierpunkt wieder um ca. 25 grad celsius hinter sich lassen würden, wär ich praktisch rundum zufrieden :o)

ach ja, das wollte ich ja auch noch loswerden: wie bereits im letzten jahr bin ich dafür, mal schnell ein paar ölquellen anzuzünden, mit dem suv zum briefkasten zu fahren und auch sonst alles für die klimaerwärmung zu tun - diese grünen winter, die wir derzeit (lies: im JUUUULIIIII!!) haben (10 °C am so.-abend!!) gehen mir derbe auf den keks!

so, und nun back 2 work. :o)

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