2008-04-22

viehzeug vom feinsten

wieder eine neue folge der serie "spaß mit dem getier" und "kassandra hühnerschreck". heute: das thuja-komplott.

vorgeschichte: seit wir das katzengehege haben, lieg ich sweetest in den ohren, auch die große thuja rauszunehmen. oder wenigstens zu kappen, sodass sie UNTER dem dach des geheges endet. weil die savannahs verdammt gute kletterer sind. und der baum mitnichten so dicht, dass sie da nicht hochkommen.
erst mal ist das blöde zeug nicht schön, zweitens giftig (und ich hab den lütten schon mehr als einmal an zweigen kauen sehen!) und drittens ZU HOCH!! das war aber bisher immer vor die wand geredet. heißt: es war also ein loch im dach des geheges, durch das das dusselige gestrüpp seine struppige spitze in den blauen hühausener himmel reckte.

vorhang auf, film ab: die story.

ich hatte gestern echt einen beschissenen echt anstrengenden tag - und während ich mich noch mit dem abendbrot rumplage, kommt sweetest mit sehr betretenem gesicht in die küche geschossen, schnappt sich wortlos und eiligst den schinken, will im geschwindschritt über die terrasse raus und antwortet auf meine frage, was los sei, dass ich das nicht wissen wolle. womit klar war: katzenalarm.
die kleine war offensichtlich durch das loch im gehegedach geklettert, turnte nun auf dem gehegedach rum und kam nicht mehr rein.

wir haben die lütte dann mit nem küken weit genug rangelockt bekommen, dass wir sie greifen konnten, und haben sie ohne weitere verluste reinspediert.

also zum glück nix weiter passiert, außer dass die kleine ziemlich verschreckt war und alle drei ziemlich ungehalten, weil sie gar nicht verstanden haben, dass die noch tiefgefrorenen küken nur lockmittel waren und es die nicht sofort zu essen geben sollte. und natürlich die obligatorischen katzenrettungs-kratzer (an meiner hand) - weil ich das getier eben auch dann noch festhalte, wenn es strampelt, um weitere manöverschäden zu verhindern oder zu minimieren.

jedenfalls wurde heute nun das dösige gestrüpp endlich gekappt und beschnitten, so dass nix grünes mehr dran ist, und das loch im dach ist nun auch endlich zu.

aber warum, verdammt noch mal, muss es immer erst ne beinahe - oder echte katastrophe geben, bis man mir glaubt, dass dies oder jenes keine gute idee ist? wir hatten das doch schon alles:
  • mit dem kater plato, den ich nicht rauslassen wollte, weil ich sorge hatte, dass er abhanden kommt. und der dann doch rausdurfte und abhanden kam.
  • die frei laufende hündin, bei der ich gewarnt hab, dass sie von einem auch frei laufen dürfenden rüden ... äh, ihr wisst schon. was geschah? siehe letzter sommer ...
  • das gehege, bei dem der zahnbereich nicht buddelsicher war. ich monierte das. was geschah? sukie grub sich durch (siehe unten). (jetzt ist es buddelsicher.)
  • mit katze sukie, die ich nicht gern über nacht draußen lassen wollte, weil ich sorge hatte, dass sie abhanden kommt. was geschah? sie blieb nachts draußen und kam abhanden.
  • mit der treppe, die ich gern absturzsicher gemacht hätte, damit die kleinen nicht zwischen den schwebenden stufen durchfallen und sich was tun können. was geschah? beim balgen sind beide kleinen jeweils durchgesaust, auf die fliesenstufen gefallen und haben ne weile gehinkt.
ich hab jetzt für mich beschlossen, dass ich die nächsten monita sofort und ohne verzögerung durchdrücke. ich hab keinen bock auf weitere katastrophen - für die ja dann auch ich zeit investieren muss, die ich eventuell gar nicht habe.


und nun back 2 work.

1 Kommentar:

prey hat gesagt…

Manchaml scheint es, als müsste immer erstmal was gerade eben nciht passieren, damit dann was passiert. Äh, das war jetzt nicht soklar, oder? Also, neuer Versuch.
Try and error ist zwar manchmal ne ganz gute Idee, ABER manchmal geth eben auch mal was nicht so glatt. Darauf immer warten zu müssen ist schon ein wenig, nun, sagen wir mal, nervlich aufreibend.
Also: Ich steh hinter Dir, wenn Du mal wieder Karft brauchst zum Durchsetzen von Dingen vor dem Error.

Dicker Schmatz,

prey