2007-05-23

schwanger ...

also der hund. nicht ich.
der hund halt. ein elfjähriges boxerömchen. ELF!!! und sie ist erstgebärend. und schon ein bisschen steif in den gelenken. und hat ein nicht mehr allzu kräftiges herz. und als krönung: der vater vons janze ist ein labrador-oder-retriever (kann die nicht auseinanderhalten, is mir auch wurscht) in rotbraun. als ob alles andere nicht schon schlimm genug wäre. besten dank. (erwähnte ich, dass ich labrador und retriever nicht ausstehen kann? dito dackel und yorkshire terrier... allein schon diese grenzdebilen gesichter von den SÜÜÜÜÜÜßEN retrieverlein *brech* ich kenn die dinger nur in dumm, verfressen und erziehungsresistent. der spermaspender-nachbarswaldi macht da keine ausnahme.)
also eigentlich hab ich mich ja nun mit hundi angefreundet, und wir kommen gut miteinander aus. sie lässt die katzen in ruhe und ich nörgele nicht rum, wenn sie mir mal wieder die hose vollsabbert (was gefühlt stän-dig! passiert). und das mit dem blumenausbuddeln gedachte ich ja auch in den griff zu kriegen. mal sehen, ob ich nun noch dazu komme.

das bricht mich ja schon mittelschwer an.

ich hab jetzt also noch 3 wochen zum daumendrücken - wenn wir sehr viel glück haben, überlebt es die hündin. und als kür so ein, zwei, höchstens drei welpen, die sie auch säugen kann - und die wir auch loswerden, weil sich genug leute finden.
haben wir pech, müssen wir sie einschläfern lassen.
haben wir sehr viel pech, geht sie beim werfen oder kurz danach ein.
und haben wir so richtig ganz viel pech, überleben mehrere von den wänstern (ohne mutter), sehen aus wie der vater und müssen mit flasche und co betuddelt werden.
suuuuuper.

und dann die reaktionen der umgebung (stimmlage: hochentzückt, dreigestrichenes C): oh, wie SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß, sie kriegt babies, nun kann sie das auch mal erleben, oooooh, ein labrador ist der vater - oh, das werden ja süüüüüüüüüüüüüüüüße kinder! na kein problem, du bist doch den ganzen tag zuhause, dann kannst du dich ja drum kümmern.

ja, genau. babies, kinder, ich kümmer mich. ja nee, is klar.

ich mein, ich hab keine kinder. und bin selbständig. das hat einen grund ...

und das ist ja auch so eine geschichte, die ich nicht verstehe. der nachbarswaldi ist noch komplett mit eiern. und hat unsere hündin hier in unserem garten ge ... na, ihr wisst schon. und die nachbarin guckt uns komisch an und erzählt halb-vorwurfsvoll, dass sie die beiden sozusagen in flagranti erwischt hat. warum ist _sie_ bitte vorwurfsvoll? es war ihr dösiger waldi, der in unserem garten rumgerannt ist (wo er meiner meinung nach schon mal gar nix zu suchen hat), der auf unsere hündin druff ist. die letzten jahre ist das nur deswegen nicht passiert, weil die hündin immer eingesperrt wurde. auch hier sind zwei vonnöten.
also warum, bitte, kann man den nicht kastrieren? wollen nachbars damit züchten? nein. also wo ist das problem? ästhetisch sind diese felligen beutel hinten am hund ja nun definitiv nicht. und dass er "ein ganzer kerl" sein muss, kapier ich mit meinem stadtkinder-verstand auch nicht. er muss markieren, dat stinkt, er kloppt sich eher als ein kastrat, ist eigenwilliger und hat auch mal eher alpharüden-ambitionen. und nebenbei haut er ab und poppt die nachbarshündinnen.
das mit dem kastrieren gilt nebenbei auch für hündinnen. aber das ist eh so ein ding, was ich bei hundebesitzern oft gehört habe. und nein, ich hätte nicht lange gefackelt, sondern jeweils beides gleich im zarten alter auch kastrieren lassen. und bei nem mädel halt auch die milchleiste rausbauen lassen, wenns damit gern mal probleme gibt. meine katzen (ein weib, ein kerl) entsprechen dieser überzeugung.

in summa: ich verstehs nicht und bin, gelinde gesagt, frustig deswegen.

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