2016-04-29

#666   wenn die zahl in der überschrift versehentlich zum inhalt passt ...

warum? nun: das we naht, das wetter ist prächtigst, eigentlich hätte es mit dem rad zum training gehen sollen, der gatte will heute eher schluss machen, damit wir gemeinsam ne runde drehen können.

und was passiert? mich streckt irgendwas magendarmiges nieder. so richtig. keine details, nur so viel: es ist anstrengend und ich fühl mich lausig.

tolle wurst ...


2016-04-25

#665 – was soll das?!

ende der letzten woche war ich auf einem seminar in weitweitweg. je richtung 500 km fahrstrecke. ich fuhr den fuchs. über dessen eigenheiten (gefühlte breite „dank“ spurverlassenswarnung, siehe hier) hatte ich ja anfang dieses jahres schon mal gemeckert.
diesmal beschäftigt mich die straßenlage. dieses dickschiff wurde ganz explizit für hohe geschwindigkeiten gebaut. (Vmax sind immerhin 265 km/h.) um so befremdlicher finde ich, dass er so beschissen liegt. dergestalt, dass ich weder beim selbstfahren noch beim mitfahren mehr entspannt bin, wenn die 185 km/h überschritten werden. (ob es gut/klug/sinnvoll/umweltfreundlich/whatever ist, so schnell zu fahren, diskutiere ich hier nicht.)
mir ging das von anfang an so: ab spätestens 200 fühle ich mich extrem unwohl. ich habe den eindruck, das fahrzeug springt und liegt nicht sicher auf der straße. das war bei dem vorgänger, dem schimmelchen, völlig anders. mit dem bin ich entspannt und ruhig auch 240 km/h mit- und selbst gefahren, ohne dass ich angstschweiß auf der stirn hatte.

soeben fuhr der gatte nun also wieder zum händler. ich weiß nicht, zum wievielten mal der bolide jetzt wegen seiner straßenlagen-unarten in die werkstatt geht. das sechste mal? das siebte?
so langsam nervt es mich kolossal. beim nächsten neuwagenkauf wird bmw mit so einer lausigen performance nicht wieder in die engere auswahl kommen. und das will was heißen, ich bin nämlich eigentlich ein wirklich fangirliges fangirl für die blauweißen.


*sehr genervt ab*

2016-04-18

#664 – muss ich nicht verstehen

gestern waren mein wunderbarer gatte und ich mal wieder mit den bikes unterwegs. eine zweioderdreiseenrunde war geplant. eigentlich nix wirklich herausragendes, je nach tagesform zwischen 45 und 60 km, überwiegend straße bzw halbwegs ordentlich befestigte wege.
und so strampelten wir also gen h.-see und umrundeten den plangemäß. aber bereits danach, also nach nur einpaarunddreißig kilometern, waren wir beide so im eimer, dass wir nur noch den rest der hausrennstrecke dranhängten statt der ursprünglich angepeilten umrundung auch des m.-sees.
nach 47 km erreichten wir die heimische haustür und waren gänzlich hinüber. so hinüber, dass der gatte um acht (!) ins bett fiel. ich selbst schlief schlecht und unruhig, so, wie das nach zu anstrengenden sportsessions bei mir eben so ist.
aber ich verstehe es nicht. die runde war weder besonders steil noch besonders anstrengend. es waren für unsere verhältnisse nicht übermäßig viele kilometer (47 km) und kaum höhenmeter (150 hm etwa). trotzdem waren wir beide kaputt wie sonst nach den bitterbösen alpenrunden, die schon mal 40  km, aber dazu 1500 hm haben können.

heute hänge ich entsprechend in den seilen und moppere ob dieser gemeinheit vor mich hin. noch dazu will mich das wetter ärgern und zeigt sich heute von seiner schönsten seite. gestern waren wir dankbar, dass es wenigstens nicht regnete.

ich prangere das an. so!

2016-04-08

#663 – dorfpomeranzentaufe erfolgreich bestanden

vorgestern und gestern war ich beim schlachten eines jungen bullen dabei und nennenswert beteiligt. war nicht schlimm, nicht eklig und alles in allem ein spannendes erlebnis. vorgestern wurde gustav geschossen und zerlegt, gestern habe ich ihn verpackt.
im grunde ist das die beste art für ein zum essen gedachtes nutztier, aus dem leben zu scheiden. er hatte die nase in einem ballen frischem heu, als ihn die kugel des jägers aus nächster nähe traf. den knall hat er vermutlich nicht mal mehr gehört.
ausbluten, abziehen, ausnehmen habe ich als handlanger miterlebt. heißt, nur beim abziehen und drehen habe ich mit anfassen können. alles andere haben die beiden fleischer allein und routiniert gemacht, da hätte ich im weg gestanden. ich hab nur den spülschlauch bedient und messer und sonstiges werkzeug angereicht.
beim zerlegen habe ich aber helfen können, denn all die ganzen kleineren abschnitte wollten zu gulasch geschnitten werden. da war ein zusätzliches paar hände (meins) mit einem scharfen messer durchaus praktisch.
dabei habe ich festgestellt, dass ich zwar nicht so schöne glatte schnitte kann wie die fleischer (noch nicht ...). aber das, was sie geschnitten haben, hätte ich ähnlich gemacht. haben sich die biokenntnisse (anatomie der säugetiere) doch bezahlt gemacht ...
gestern dann wurden die rouladen geschnitten (157 stück *yummi*), die knochen zersägt - und dann habe ich 4 stunden fleisch einvakuumiert. am ende war gustav in 7 boxen und in schätzungsweise knapp 200 tüten verpackt. erstaunlich, wie kompakt das alles wird. und wie wenig übrig bleibt. das einzige, was wir nicht verarbeitet haben, weil kein bedarf bestand, waren die därme. und den kopf wollte natürlich der amtstierarzt mitnehmen.
die ersten teile haben wir auch schon aufgegessen. am mi-abend gab es für mich leber mit zwiebeln, und gestern hatten wir herz und zunge sous-vide gegart in einem tomatensößchen und waren wieder sehr angetan.
ich muss mal die anderen fleischabnehmer fragen, ob sie schon was davon gegessen haben, und wie sie das fanden.

in summe darf ich mich jetzt mit fug und recht als angewachsene dorfpomeranze bezeichnen:
garten: check!
gemüseanbau: check!
schlachten ohne kotzen: check!
öfter in flachen schuhen unterwegs als in heels: check!
nur den zweifelhaften musikgeschmack der nachbarn teile ich nicht :D

2016-04-05

#662 - was'n ritt!

soeben habe ich dreieinhalbtausend segmente eines translation memorys geprüft. geplant waren ursprünglich mal 4 stunden für den job. geworden sind es sechzehn (!). das hat mir einerseits heftig die zeitplanung geschossen (und den auftraggebern das budget), aber andererseits stelle ich verwundert und SEHR erfreut fest, dass die alte leistungsfähigkeit zurückkehrt. nach 12 stunden, nein, fast 14 in einem höllentempo liege ich jetzt nicht pennend auf der tastatur und habe auch nicht den eindruck, total platt und am ende zu sein.
auch die sportlichen leistungen am wochenende lassen besserung erkennen.

eine sache macht mir aber schon gewisses kopfzerbrechen: offenbar bin ich nicht wintertauglich. also jedenfalls nicht geeignet für lange, lichtlose tage. andererseits ist an auswandern ins helle, während hier die dunkle jahreszeit tobt, derzeit auch nicht zu denken.
vermutlich muss ich mir dringend was einfallen lassen, wie ich das in den kommenden jahren stemme. immer so aufm zahnfleisch krauchen wie in den letzten wochen ist auf dauer schädlich für ungefähr alles, fürchte ich.

aber jetzt geh ich erst mal ins bett :D

2016-04-04

#661 - erstaunlich befriedigend

es ist erstaunlich befriedigend, ein blog aus der blogroll zu löschen, nachdem ich mich dort schon mehrfach angepampt fühlte. auch wenn [verfassx] mich natürlich nicht persönlich meint, aber [verfassx]s schreibe ist schon sehr ... nun, äh, polarisierend? direkt? missverständlich? in summe also unfreundlich.
es geht also ein f... you an [verfassx], und ich lösche den link zu dem blog, in gedanken den mittelfinger streckend. das passiert selten, aber es passiert.



2016-03-31

#660 – nur so

endlich habe ich mal ein kleines bisschen aufgeräumt im profil und die linkundleseliste ein bisschen aktualisiert.

außerdem bin ich schon wieder ziemlich k.o., nach nur drei tagen, was ich ziemlich blöd finde.

dann hat mich die software mal wieder geärgert. ein download, der nicht wollte, eine suche, die mal wieder nicht alle vorhandenen ergebnisse anzeigte und mich mithin 3 stunden arbeit kostete. für die füße, weil es den betreffenden eintrag bereits gibt.

für morgen steht ein frickeliges projekt an, bei dem ich noch nicht ganz kapiere, wie das technisch läuft. das MUSS ich aber unbedingt vor dem mittag so weit getestet haben, dass ich ggf. die projektleiterin noch fragen kann, ehe sie ins wochenende entschwindet. am mo ist abgabe und sie ist auch nicht da.
timing kann ich.

dafür hab ich aber gestern ein nettes helferlein entdeckt, und zwar einen unterlack, mit dem ich auch glitterige oder sehr schwer zu entfernende nagellacke ruckzuck von den krallen wieder runterbekomme. klar, die makeup-bloggeria lacht sich jetzt tot, weil ich nach nur drölfzig jahren peeloff-unterlack entdeckt habe. aber ich freu mich trotzdem.
und hoch dosiertes vitamin d gibt es doch zu kaufen.

nun denn, auf in die letzte runde für heute.